Vun Dahaam

Erinnerungen anderer können die Seele bereichern, wenn sie den eigenen begegnen.

Mit den eigenen Erinnerungen, von denen du annimmst, dass es die ersten in deinem Leben gewesen sind, hat es so eine Bewandtnis. Sie sind da, und sie sind wahr. Du wüstest sie gar nicht mehr, wenn sie nicht so intensiv gewesen wären, um sich für immer in dein Gedächtnis einzuprägen. Doch Erinnerungen bleiben stets etwas subtil Subjektives, in dessen Gewebe sich mit der Zeit weitere neue Erlebnisse, Gefühle und Überzeugungen verflechten und so vielleicht unbewusst den Wahrheitsgehalt des primär Erlebten beeinträchtigen. Dennoch sind hier Erinnerungen festgehalten, um sie anderen mit zu teilen. Vor allem weil an die Erinnerungen der Kindheit und Jugend die Sprache der jungen Jahre gebunden ist: das Moselfränkische.

Mit unserer Sammlung moselfänkischer Erinnerungen möchte wir nicht zuletzt dazu ermuntern, moselfränkische „Nativspeaker“ es uns gleich zu tun. Und uns ihre Erinnerungen auf Moselfränkisch zuzuschicken. Damit kann dieser Blog zu einer Plattform werden, die Geschichten und Sprache lebendig erhält. Geschichten aus der moselfränkischen Heimat. Eben: vun dahaam!

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