Freud und Leid beim Badengehn

UnbenanntDer Juli, gleichnamig benannt mit dem von Julius Cäsar eingeleiteten Julianischen Kalender, ist nicht nur der Monat der Kirchweihen und anderer Dorf- und Stadtfeste, nicht nur der Honigmond der Hochzeiten; er ist die auch Zeit der Sommerfrische und Badefreuden. Meine älteste Erinnerung daran vollzog sich jedoch keineswegs freudvoll.

Meine erste Gegegnung mit dem Element Wasser  Box moselfrä

Die Hitzestrahlen der Julisonne an einem arbeitsfreien Sonntag des Jahres 1934 müssen meinen Vater wohl bewegt haben, mit seinem gerade drei Jahre alt gewordenen Erstgeborenen das Merziger Schwimmbad aufzusuchen. Die Schwimmleidenschaft meines Vaters war für einen einfachen Mann aus dem Dorf zur damaligen Zeit etwas Ungewöhnliches. In erster Linie war er ein leidenschaftlicher und ziemlich erfolgreicher Turner; aber seine zweite sportive Begeisterung galt dem Schwimmen und Turmspringen. Die allererste Kindheitserinnerung, die sich in meinem Gedächtnis eingenistet hat, handelt von dieser, seiner Leidenschaft, allerdings für mich auf eine sehr schmerzhafte Weise. 

Diese Erinnerung konzentriert sich in einem Bild, in dem mein Vater auf einem ganz hohen Turm steht, wie er auf einmal die Arme ausbreitet, die Beine krümmt, abspringt, durch die Luft segelt und in ein Wasser eintaucht.Den Rest der Geschichte weiß ich nur noch vom Erzählen: Juli 1934; ich war also gerade drei Jahre alt. Mein Vater hatte nie darüber mit mir gesprochen; aber Mutter erzählte mir wiederholt, daß Vater im Schwimmbad zu mir gesagt habe, ich solle ganz brav am Beckenrand sitzen bleiben, bis er gleich wieder zurück sei. Und wie ich ihn aber vom Turm springen sah, da sei ich einfach aufgestanden und auch ins Wasser gesprungen. Ich muß bewußtlos gewesen sein, wie sie mich vom Boden des Schwimmbeckens heraufgeholt hatten.

Baden gehen und schwimmen lernen am Baachemer Schetzel 

Dieses bleibende Grunderlebnis scheint in mir weder an der Seele noch am Leib geschadet zu haben. Ich bin daraufhin keineswegs wasserscheu, eher eine Wasserratte geworden.

Schwimmen gelernt habe ich nicht im Merziger Schwimmbad, auch nicht auf Anleitung meines Vaters, der bald in den Krieg musste; das Schwimmen haben wir uns selbst beigebracht, die Jungs aus meiner Grundschulklasse und zwar an zwei entlegenen Stellen des Seffersbaches weit außerhalb des Dorfes. Die erste, das war das von uns selbst wieder neu aufgestaute, schon ziemlich verfallene „Baachemer Schetzel“ an der Wiesengrenze zum nördlichen Nachbarort Bachem. Und die zweite Übungsstätte, das war das noch intakte, aber nicht mehr in Betrieb befindliche Stauwehr an der Schafbrücke im Süden des Ortes, fast schon auf Merziger Gewann gelegen.  Es war jedes Mal ein langer Weg, alles zu Fuß, erschwert in der Sommerhitze. Keiner von uns hatte damals schon ein Fahrrad, auch gab es noch kein Auto, das uns dorthin gebracht hätte. Aber um ins kühle Naß zu kommen, war uns kein Weg zu weit.

Die Grundmauern des Baachemer Schetzels waren damals noch an beiden Bachufern vorhanden. Aus dem nahen Wald auf Hoarschd schlugen wir junge Eichestangen, führten sie in die eiserne Fuge des Wehrs ein und dichteten mit Lehm und Rasen ab. Somit konnten wir den Bachstrom etwas bremsen und im gestauten Tümpel mehr Fläche erzielen; groß genug für ein paar Schwimmzüge, tief genug für unsere Kopfsprünge, um den Körper abzukühlen und das Gemüt zu vergnügen.

Das Ende eines solchen vergnügsamen Julinachmittags sollte für mich jedoch wiederum schmerzhaft werden.

Mein Vater war eigentlich immer ziemlich gut zu mir; aber wenn ich etwas Böses gemacht hatte oder etwas, von dem er bloß gemeint hatte, daß es Unrecht wäre, dann hat er den Ledergürtel von seiner blauen Arbeitshose losgemacht und mir kräftig den Hintern versohlt. Meistens habe ich bei Vaters Prügel geweint, ja eher laut geschrieen; nur diesmal hatte ich keinen Mucks von mir gegeben, weil ich ihm damit beweisen wollte, daß ich unschuldig war. Ich kam vom Baden am „Bachemer Schetzel“ nach Hause. Ich gebe zu, an jenem Nachmittag war es schon etwas spät geworden. Vater war schon von der Schicht heimgekehrt und fragte mit drohender Stimme:

„Wou kemmschd dau dann wei her?“

„Ma, vum Bööden um Bachemer Schetzel!“, antwortete ich brav; aber ich merkte an seiner Stimme, daß etwas nicht recht war.

„Un wou häscht dau dann dein Böödbocks geloss?“

Vater hatte also bemerkt, daß ich meine Badehose nicht mehr bei mir hatte. Vater, der frömmste Mann vom Dorf, argwöhnte, wir hätten uns alle völlig nackt ausgezogen und „ebbes Schweinziges“ zusammen getrieben. Dabei hatte ich die Hose nach dem Bade lediglich zum Trocknen auf die Betonmauer des Schetzels gelegt und sie einfach beim Heimgehen vergessen.    

Bööde gejn un Forelle fänken off der Schoofbreck  

Als dann der Krieg kam, Vater einberufen und Mutter Krankenschwester im Militärlazarett in Merzig wurde, zog ich die Woche über vom einsamen Zollhaus am Waldrand wieder zur Oma in die Hofstraße um, also mitten ins Dorf. Dadurch bot sich wesentlich mehr Gelegenheit für Spielkontakte mit den Gleichaltrigen. Und damit bin ich in zwei völlig verschiedenen Spielkreise geraten. Wenn man die Unterschiedlichkeit ihrer Spielgewohnheiten betrachtet, könnte man die einen die „Klerikalen“ und die andern die „Säkularen“ nennen. Die einen spielten „Mäaßdejnersches“ mit ausgedienten Messbüchern, Kerzenständern und selbstgebastelten Weihrauchfässern. Sie imitierten so den Gottesdienst von Hanni, besonders die Festmessen von hohen Kirschenfesten. Die andern setzten sich mittels Holzsäbeln, Steinschleudern und mit „Stoppeschießen“ mit ihrer Umwelt auseinander.

In dieser Gruppe der Säkularen, mit Leschie, Knubel, Abel Willi, em Braunchin und den Britzbrüdern aus der Grejnstatt lernte der Elf-, Zwölfjährige nicht nur auf dem Schuttplatz mit der Schleuder auf leere Flaschen schießen, er wurde auch im Schleuderschießen auf Spatzen sehr geübt; er traf die flatternden Vögel sogar im Flug.

Von größerem Nutzen sollte sich später herausstellen, dass ich von den Säkularen beim Baden „off der Schoofbreck“ auch das Forellenfangen mit der bloßen Hand lernte. Meine Lehrmeister waren die in dieser Kunst schon erprobten Britzbrüder aus der Grünstatt, mit denen wir auch zum Schwimmen gingen. Die waren in dieser Kunst sehr geübt; sie waren auch – der eine ein, der andere zwei Jahre älter als wir – auch die Chefs der Gruppe.

Jetzt, da wir größer geworden waren, reichte zum Schwimmen der kleine, vor ein paar Jahren selbstgestaute Tümpel am „Bachemer Schetzel“ nicht mehr aus; die „Schafbrücke“, das alte, aber viel größere Wehr auf halber Strecke nach Merzig zu, war dafür bestens geeignet. Der lang gestaute Seffersbach hatte hier eine Breite von etwa sechs, sieben Metern und auch eine beachtliche Tiefe, sodaß wir von der Mauer des Wehres herab gefahrlos Kopfsprünge üben konnten. Oft waren wir in unsere Schwimm- und Sprungaktionen so vertieft, dass wir auskühlten und zu schnattern begannen. Dann sind wir einfach auf die parallel zum Bach verlaufende Provinzialstraße gelaufen, haben uns dort bäuchlings ausgebreitet und von der sonnenerwärmten Teerdecke wieder aufheizen lassen.

Damals war die Provinzialstraße von Merzig über Brotdorf und Bachem ins Waldland hinauf die einzige geteerte Straße bei uns überhaupt. Heute herrscht auf dieser Straße an derselben Stelle ein derartiger Verkehr, dass man zu Fuß schon Gefahr läuft, wenn man sie lediglich überqueren will.  Das Forellenfangen, dem wir uns damals –wie gesagt- an der Schafbrücke ebenfalls hingaben, war an keiner anderen Stelle des Seffersbaches so leicht wie hier. Der Druck des aufgestauten Wassers hatte an mehreren Stellen das Fundament des alten Wehres unterhöhlt, sodaß am Boden eine Art Wasserwalze entstand. Und hier standen auch die Forellen mit Vorliebe und ließen sich lustvoll den perlenden Wasserstrudel um Bauch und Schwanz spülen. Dabei waren sie meist so verzückt, – quasi in einer Art Trance -, dass man sich ihnen vorsichtig, in gebückter Haltung unbemerkt nähern, die nach oben gewendeten Hände langsam derart unter ihren Bauch schieben und blitzartig an Kopf und Schwanz zupacken konnte.

Der letzte Sommer des Krieges war wieder ein richtiger Badesommer; aber schon wurde es lebensgefährlich, sich in offenen Gewässern blicken zu lassen.

Nachdem die Alliierten in der Normandie gelandet und auf dem Vormarsch durch Nordfrankreich in Richtung Westwall waren, von da an wurde unser Grenzgebiet mehr und mehr von den tieffliegenden Jagdbombern heimgesucht. Sie tauchten ganz plötzlich auf und schossen auf alles Menschliche, was sich bewegte. Warst du also draußen im Wasser, dann hattest du keine Deckung und konntest auch nicht schnell genug flüchten.

An einem solch sonnigen Sommertag, es war der 13. Juli 1944, da hatten wir auf dem Realgymnasium in Merzig schon nach der zweiten Stunde frei, nicht etwa wegen der aufkommenden Hitze, sondern weil „Voralarm“ gegeben war. Was machen mit den angebrochenen Vormittag? Ins Schwimmbad gehen, war zu gefährlich; also blieben wir von der Obertertia im Schulkeller sitzen, um Karten zu spielen, so lange über die Zeit, dass ich auch den Zug von der Kleinbahn verpasste.

Und das Tragische, das zwischen meinem Schul- und Heimatort geschah, über dieses Ereignis, das ich auf dem Fußweg von Merzig nach Brotdorf aus der Ferne mitbekam, hat Maria Johannes, eine Mitreisende, in der „Brotdorfer Dorfchronik“ (S. 144 f.) mit ergreifender Realität berichtet:

„Es war ein warmer Sommertag, als ich am 13. Juli 1944 mit dem Zug von Dillingen nach Merzig und von dort weiter nach Brotdorf fuhr… Links sahen wir schon die Häuser der Klinkerstraße und rechts die ersten Häuser der Provinzialstraße. Als plötzlich Motorengeheul und Explosionen zu hören waren. Irgendjemand schrie, daß wir von Jabos angegriffen werden. Was dann folgte, kann man nur als Chaos bezeichnen. Der Zug bremste und kam mit schrillem Pfeifen zum Stehen. Die Menschen im Zug fielen übereinander, alle schrien, einige bluteten aus Schußwunden, andere lagen blutüberströmt auf dem Waggonboden…“

Der Jabo-Angriff hatte 20 Menschen das Leben gekostet. Weil ich länger als üblich in der Schule beim Kartespielen blieb und den Zug verpasste, das hatte mir möglicherweise das Leben gerettet.

Ein voyeuristisches Erlebnis beim Baden

Der letzte Sommer im Krieg ging also ohne unsere gewohnten Badefreuden dafür umso tragischer zu Ende. Im Spätherbst ist dann die zweite Evakuierung gekommen, diesmal nicht nach Thüringen, sondern nach Offenhausen in Mittelfranken. Für uns eine schwere Zeit, die erst ihr Ende fand, als der Krieg vorüber war, als Anfang Mai 45 der Amerikaner einrückte und gleich danach ein Sommer folgte, in dem man wieder ungestört baden gehen konnte.

Die Möglichkeiten zum Schwimmen in Offenhausen waren ziemlich bescheiden. Es gab dort auch einen Bach, der normalerweise nicht viel größer ist als unser Seffersbach; das heißt, man kann ihn mit etwas Mühe überspringen. Die Dorfjungen kannten aber weit oberhalb des Ortes eine Stelle, wo sich das Bachbett in Form eines Kolkes tief in den Kalkboden eingeschnitten hatte. So entstand dort in einer mit dichten Laubbäumen besetzten Umlaufschleife einen natürlichen Tümpel, der in der Mitte bis zu zwei Meter tief war, in dem man immerhin sechs bis acht Züge schwimmen konnte.

Doch bevor es nach dem Waffenstillstand wieder zu ungestörten Badfreuden kommen konnte, war für uns Flüchtllinge hier im sogenannten Bergungsgebiet eine arge Not und schwierige Überlebenszeit durchzustehen. Aber dabei kam meiner Familie zugute, dass ich ja Forellen mit der Hand fangen konnte. Denn der Offenhausener Dorfbach hatte nicht nur eine geeignete Badestelle, an manchen quirligen Stellen konnte man auch etliche von diesen Fischen mit den roten Punkten stehen sehen.

Obwohl sich unser neuer Zufluchtsort Offenhausen nannte, bescherte er uns die allerschlimmste Notzeit. Nicht nur, dass die meisten von uns – etwa 70 an der Zahl – wochenlang im Tanzsaal der Dorfwirtschaft („Offen“) hausen mussten, weil die reichen und selbst noch im Krieg gut situierten Bauern uns „Saarfranzosen“ nicht bei sich aufnehmen, uns nichts von ihrer Selbstversorgung abgeben wollten und die ganze saarländische Flüchtlingskolonie als Fremdkörper behandelten. Das blieb so bis zu einem bestimmten Tag im Juli 1945; aber dazu mehr in Teil 3 dieser Juligeschichten.

In der Zwischenzeit hatten wir gelernt, außer dem Bisschen, was es noch auf Lebensmittelkarten zu kaufen gab, in Feld und Flur alles irgendwie Essbares zu organisieren: noch im Spätherbst Buchecker sammeln und wie Aschenputtel die guten von aus den tauben austrennen; auf den Feldern nach liegen gelassenen Kartoffeln und verdorrten Schoten der Stangebohnen suchen, in der Molkerei der Kätl schöne Augen machen für eine Kanne Magermilch… dann im Frühjahr 45   Fröschen mit dem Rechen aus dem Tümpel holen und aus dem Bach Forellen mit der Hand fangen.  Das mit den Forellen war besonders notwendig, weil Omas todkranker, krebsverseuchterer Magen nichts anderes mehr als das zarte Fleisch des Fisches und das weiß Kastenbrot der Amerikaner vertrug. Und just beim Forellenfangen hatte mich dann en Sergeant von der amerikanischen Besatzungstruppe ertappt; aber, anstatt es mir zu verbieten, bekam ich den Auftrag, auch den Amis frisch Forellen zu liefern im Tausch mit Konservenbüchsen, Erdnussbutter, Bohnenkaffee, Schokolade und Chewing-Gum.

Und wenn ich nun wieder auf unser Baden im Offenhauser Bach zu sprechen kommen, dann wird am Ende dieser freundliche amerikanischer Sergeant auch eine wichtige Rolle dabei spielen.

Schon beim ersten Mal, als mich Konrad und die andern an diese besonders breite Badestelle mitnahmen, stand für mich fest, dass es mit dem Schwimmen der Jungen noch nicht weit her war. Da hatte sich für mich eine gute Gelegenheit geboten, durch bessere Schwimm- und Kopfsprungleistungen meine Position in der Gruppe zu festigen. An so einem warmen Julinachmittag hatten wir dort ausgiebig gebadet und waren gerade oben auf der hohen Uferkante angelangt, um den Nach-Hause-Weg anzutreten. Plötzlich drehte sich Konrad, der Vordere der Gruppe, um und gab Zeichen zurück, ganz still zu sein:

Unten am Bach, mitten auf einer kleinen begrasten Lichtung war ein Menschenpaar dabei, sich zu begatten. Auf Geheiß von Konrad legten wir uns an der Uferkante bäuchlings ins Gras; so konnten wir von oben herab den ganzen Vorgang gut beobachten, ohne selbst entdeckt zu werden.

Als wir dann wieder den Heimweg aufgenommen hatten, schienen die andern über die Sache recht erheitert, waren davon keineswegs erschüttert oder gar geschockt zu sein. Denn während des ganzen Weges hörten sie nicht auf, darüber zotige Witze zu machen und taten so abgebrüht, als wäre die Sache zwar belustigend, aber doch nichts Neues für sie.

Ich aber war bei der Beobachtung der beiden da unten zwar einerseits sexuell erregt; andererseits jedoch noch lange Zeit danach arg geschockt und auch zutiefst enttäuscht: Geschockt, allein schon dadurch, unfreiwillig Zeuge der höchsten Vereinigung des Menschen im Akt der Liebe geworden zu sein; geschockt zudem noch, weil sich der Akt bei den beiden in einer Art und Stellung vollzog, wie ich es bisher nur bei Tieren, bei den Kühen und Geißen, gesehen hatte, die zu Hause zum Abdecker geführt wurden.

Zudem war ich zutiefst enttäuscht, weil ich beide, Mann und Frau, erkannte:

In dem Mann erkannte ich den farbigen Sergeanten, mit dem ich vor Kurzem den Handel mit den Forellen ausgemacht und der mir noch am Vortag das richtige Pritschen bei dem für uns neuen Spiel beigebracht hatte, dass sie Volleyball genannt hatten. Und die Frau war eine von unseren saarländischen Flüchtlingen, war aus Merzig und hatte dort in einem der ersten Häuser auf dem „Schenner“ (Schindanger) gewohnt.  Bei ihr war ich nicht allein deswegen so enttäuscht, daß diese Frau keinerlei Hemmungen zu haben schien, sich einem stockfremden Mann aus einem andern Kontinent und einer anderen Rasse so gänzlich hinzugeben; meine innere Entrüstung betraf vielmehr die Tatsache, daß ich dieselbe Dame noch wenige Wochen davor Arm in Arm mit einem Offizier der deutschen Wehrmacht scharwenzeln gesehen hatte.

In unserer zweiten Juli-Geschichte hatte man an ein paar Stellen auch lesen können, dass für uns Kinder früher das Badengehen nicht immer nur eine reine Freude war. In der nächsten Geschichte, die vom Juli als Erntezeit handelt, kann man darüber noch mehr erfahren.

Unsere Eltern innerhalb der Großfamilie von damals waren als Geißenbauern und Fabrikarbeiter so arm dran, dass es selbstverständlich war, wenn wir Kinder überall mitgeholfen hatten. Und so war es auch eine feste Regel, dass man, wenn man Spielen oder Baden gehen wollte, vorher noch etwas Nützliches hatte machen müssen.

© Rudolaf Engel 2014 Box moselfrä

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