5,1 – Von Montalto wieder auf Pisa zu

Dienstag, 8. August- Wie wir Monsignore eine große Freude bereiten

Confiteor, deo omnipotenti
Ich bekenne, Gott, dem Allmächtigen

Am andern Morgen werden wir beide, nur wir beide, wie mit Monsignore am Vorabend abgesprochen, schon sehr früh geweckt, während das übrige Haus noch schläft. Beim Zunachtgehen hatten wir unsern Gastgeber versprochen, heute früh, vor unserer Abreise, ihm die Messe zu dienen.

Nun, auf dem Weg zur  Kirche, er in unserer Mitte, wandeln wir wieder durch fast leere Gassen, wieder an stattlichen Häusern vorbei. Dennoch scheint alles anders wie auf der Hinfahrt. Während wir so dahinschreiten, spüren wir  bei Monsignore einen gewissen Stolz, denn, so zwischen uns gehend, legt er die Arme auf unser beider Schultern; sichtbar wohl gestimmt über die Freude, die wir ihm damit machen.

Der Weg führt weiter hinauf, quasi bis zum höchsten Punkt des Ortes. Unser Weg, eine inzwischen noch enger gewordene Gasse, stößt auf einmal auf einen erstaunlich großen, freien Platz, an dessen hinterer Breitseite die große  Vorderfassade der Kirche von Santa Maria Assunta, in einem hell durchgehenden Sienaocker uns entgegenleuchtet.

Die Pfarrkirche ist also auf Mariä Himmelfahrt geweiht; ein spätbarocker, eher klassizistischer Bau, etwa ausgehendes 18. Jahrhundert. Seitlich von der hohen Vorderfassade erhebt sich der Glockenturm mit einer Zwiebelkuppel.

Wir betreten die Kirche seitlich durch die Sakristei. Ein älterer Herr hilft Monsignore beim Ankleiden der Meßgewänder; wir ziehen keine Meßkleider an; sind ja auch keine da. Dann das Innere der Kirche; ein hoher und breiter Raum, durchgehend in gelblichem Grundton gehalten, wirkt dadurch sehr hell und klar. Das Altarbildgemälde zeigt grellfarbig L´ Assunta Virgina, die Himmelfahrt Mariens.

Unten, das gesamte Kirchengestühl ist so gut wie leer; nur auf der Frauenseite sind die beiden vorderen Reihen mit alten Mütterchen besetzt, alle komplett in schwarz gekleidet.

Introibo ad altare Dei
Wie wir zum Introitus auf die unterste Altarstufe herangetreten, knien nieder und sagen laut unt deutlich das „Confiteor, deo omnipotenti…“ auf. Sogleich schaut uns der Monsigniore aufmerksam an, mit einem derart verklärten ja fast himmlischen Blick, und seine Stimme klingt gerührt. Das ermuntert uns, in dem angesetzten lauten Ton weiterzumachen, derart, daß unsere Stimmen im leeren Raum und im hohen Gewölbe widerhallen.  Und siehe da, die andächtigen Mütterchen setzen ebenfalls mit uns ein, das Sündenbekenntnis laut aufzusagen.

Ich bekenne,Gott, dem Almächtigen…

Confiteor Deo omnipotenti,
beatae Mariae semper Virgini,
beato Michaeli Archangelo,
beato Ioanni Baptistae,
sanctis Apostolis Petro et Paulo,
omnibus Sanctis,
et vobis, fratres / et tibi, pater,
quia peccavi nimis
cogitatione, verbo et opere:

 

 

mea culpa, mea culpa,
mea maxima culpa.

Ideo precor beatam Mariam semper Virginem,
beatum Michaelem Archangelum,
beatum Ioannem Baptistam,
sanctos Apostolos Petrum et Paulum,
omnes Sanctos,
et vos, fratres / et te, pater,
orare pro me ad Dominum Deum nostrum.

Schon auf Montecucco hatte ich mich beim Messedienen gewundert, wie flüssig mir die lateinischen Gebete noch geläufig sind, und auch die Verrichtungen am Altar zur Epistel, zur Opferung, bei der Wandlung und zur Kommunion – alles klappte schon dort noch wie am Schnürchen, auch bei Willi.
Und hier nun, gehen die Gebete auch wieder glatt von den Lippen; nur bei dem Stufengebet am Anfang des Confiteor, da musste ich auf einmal stocken und innehalten, als die Stelle mit dem persönlichen Schuldbekenntnis kam, bei dem man mit der in Zeigefinger und Daumen zusammengespitzten Hand sich dreimal ans Herz schlägt:
Ich mußte an unsere Leute zu Hause denken; Mutter würde sich sehr freuen und auf mich stolz sein, wenn sie uns hier knieen und beten sähe. Dennoch werde ich immer noch nicht ganz das Schulgefühl los, ohne ihren inneren Willen diese Fahrt durchgesetzt zu haben:
„Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa!“…

Beim Herübertragen des Messbuches von der Epistelseite auf die Evangelienseite riskiere ich einen Blick vom Altar zurück in die Kirchenhalle. Vorne sehe ich, wie die frommen Mütterchen unsere Bewegungen eifrig bei der Sache sind und alle unsere Gebete und Wendungen, mit Aufmerksamkeit verfolgen. Und ganz hinten, unter der Empore, entdecke ich eine Handvoll von Monsignores Pilgergästen stehen.
Nach dem „Ite missa est“ kommen die alten Frauen allesamt in die Sakristei, halten und küssen uns vor Ehrfurcht und Rührung die Hände. Seit langer Zeit hätten sie keinen Gottesdienst mehr erlebt mit richtigen Meßdienern…
Zurück im Pfarrhaus, da haben einige der übrigen Gäste schon das Frühstück bereitet, das wir alle gemeinsam einnehmen bei lebhaftem Geplaudere in mehreren Sprachen.

„Non fare il passo piu lungo della gamba“
Wie wir dann etwas verfrüht aufstehen, die heitere Tafel verlassen und uns zu unsern Rädern aufmachen, kommt Monsignore mit und bittet noch mal, doch noch ein wenig zu bleiben. Und wie er hört, daß wir heute noch bis Pisa radeln wollen, legt er uns wieder die Hand auf und bittet mit einem italienischen Sprichwort, nur mit Weile zu eilen, nicht einen Schritt anzulegen, der größer ist als unsere Beine!
Obwohl er das Haus voll, sich dort um jeden einzelnen zu kümmern hat und auch jetzt, nach nach der Messe und dem Frühstück wieder alle Hände voll zu tun hat, spüren wir beim Abschied, wie gerührt er uns gegenüber immer noch ist. Er spürt es nicht allein; auch wir beide sind im Gemüt bewegt. Nicht nur seine segnenden Hände, seine festen Arme um unsere Schultern und seine letzten Worte; diesen heiligen Mann werden wir nicht vergessen:
Speriamo al rivedederci  –  al aiuto di Dio!

sursum corda  –  auf nach Pisa
Vom Montalto bergab, aber  `empor die Herzen´!
Ein letzter Wink von der Treppe, ein Blick zurück, und wir sind mit unseren Rädern und der Straße wieder allein.

Tief beeindruckt von unserm „Hohen Berg“, wortkarg, aber zügig, geht´s los, hinunter in die lang gestreckte Ebene Latiums. Beim Dörfchen La Torba  nimmt uns die Aurelia wieder auf, rechts und links oleandergeschmückt, und von Seite die leicht luftige Brise vom nahen Meer.
Nun also wieder auf Normalnull, und schnell läuft es im Flachen weiter, direkt nach Norden. Ich will mich ablenken und fasse innerlich unser Tagesziel ins Auge: Wenn wir morgen über den Appennin in die Poebene wollen, müßten wir es heute noch bis Pisa; aber bis dahin sind es noch gut 200 Kilometer; die geliebte Stadt und ihre summende Pilgerherberge, die werden heute, da der Morgen schon vorüber ist, für uns nicht mehr vor der Nacht  zu erreichen sein. Willi muß meine Gedanken gelesen haben:
–       Wej foahre ma da muar weider?
–       Ma, häanner Pisa iwer den Appennin.
–       Alsoú, iwwer Mailand und dörrich de Schweiz!
–       Äan der Schweiz iwwer de Gotthard.
–       Säan dej Berje bei der Hetz net ze schwer?
–       Ed äas joo kejhl loo uawen.

Unsere  Worte drehn sich jetzt um die Rückfahrt insgesamt. – Wir haben uns endgültig für die vermeintlich kürzere Strecke entschieden, also nicht mehr über Frankreich, die Riviera und das Rhônetal zurück, sondern durch die Poebene, über Mailand und durch die Schweiz. Bedenklich ist dabei; es werden zwei Hochgebirge zu überwinden sein, der Appennin und die Alpen!
Zunächst aber ist unser Rückweg zumindest bis Pisa derselbe wie der Hinweg. Wir durchfahren also gerade eine uns bereits bekannte Landschaft, jedoch in umgekehrter Richtung. Ihr Anblick ist allerdings nicht mehr derselbe; allein schon der Blickwinkel und die generelle Sichtweise: jetzt das Meer zur Linken und die Hügel zur Rechten!
Zuerst durchfahren wir also diese weniger interessante, aber doch auch typisch mediterrane Landschaft; jenes Stück Inlandstrecke, ohne nennenswerte Ortschaften und Höhepunkte, auf der Hinfahrt unsere Durststrecke in der Mittagshitze, die uns erschöpft nach Montalto führte.

Jessesmarjajusebetta
Seit geraumer Zeit passieren wir die Küste unmittelbar, und gleich drüben im Westen winkt wieder dieser Monte Argentario, dieser silberne Inselberg, inmitten der langen Lagune. Und zwischen Strand, Insel und offenem Meer die bekannten Zinnen dieser prächtigen Stadt von Ortebello, dem schönen Ort, mit unseren freundlichen Leuten darin, dem alten Uhrmacher und seinen beiden bildhübschen Töchtern, die mir aus der Patsche geholfen hatten. Unwillkürlich greift meine linke Hand an den Hals; sie ist noch da, Mutters Kette.
Und dann, kaum, daß wir die gute Stadt im Vorüberfahren wieder aus dem Blick verlieren, muß dann die Misere geschehen. Bei einer kleinen Unachtsamkeit gerät mein Rad an einer Straßenkante plötzlich ins Rutschen. Gott sei dank komme ich nur leicht in den Graben und wenn auch nur knapp an einem schlimmeren Sturz vorbei. Mein Hinterrad ist an etwas hängen geblieben und hat nach hinten in Richtung Graben ausgeschert. Willi hat angehalten; ich raffe mich wieder auf, und sehe da: Es hat wieder einen Platten!
Wie ich verärgert das Rad in den Graben schmeiße und mit Jessesmarjajusebetta fluche, mahnt mich Willi, lieber an was Gutes zu denken und erinnert daran, daß doch just da drüben, in dieser schönen Stadt der liebe Gott mir eine große Freude gemacht hatte.
Alles Fluchen hilft auch nicht. Während ich also munter aufbocke und das Hinterrad abmontiere, erwähnt Willi, gleich hinter uns ausgangs des Dorfes eine Wasserstelle gesehen zu haben. Er nimmt den defekten Schlauch und fährt damit zurück.
Und während er also dort an diesem Brunnen das corpus delicti ins Wasserbecken hält und die defekte Stelle sucht, steh ich da, schau in seine Richtung und sehe, wie auf einmal eine unerwartete Chance auf mich zurollt: Es nähert sich ein Lastwagen, und der hält; der Beisitzer steigt aus und bietet seine Hilfe an.
Dann geht alles sehr schnell: Willi kommt zurück. Die beiden Fahrer sind knapp beim Wort, aber freundlich und hilfsbereit. Die Räder sind schnell hochgehoben, das ganze und auch das kaputte, und wir eilig nachgestiegen. Der Motor läuft, und schon geht´s los! Die freundlichen Italiener nehemen uns mit, man höre und staune, sogar bis vor die Tore von Livorno.

Hoch auf dem Wagen mit Weitblick über Land und Meer
Für uns beide hier oben verändert sich damit, wie auf unserer ersten Etappe der Hinfahrt, mit der höheren Fahrtgeschwindigkeit auch unser Blickwinkel ringsherum. Wir stehen aufrecht erhöht, direkt an die Führerhaube gelehnt und schauen, nun wieder entspannt, über weites Land und noch weiteres Meer. Auch wirkt bei dem erhöhten Tempo der Fahrtwind wesentlich erfrischender als auf unsern Rädern. Wir genießen es, die wohltuende Kühle um die Ohren und durch den Haarschopf wehen zu lassen.

A propos Haarschopf; er ist bei mir in den drei Wochen zwischen Brotdorf, Rom und Gandolfo schon deutlich angewachsen. Willi wollte sich sogar noch in Montecucco von Frater Friseur die Haare schneiden lassen, obwohl seine blonden Strähnen es noch garnicht nötig haben. Ich dagegen will während unseres ganzen Aufenthalts in der Fremde die Gelegenheit nutzen, die mir in Lebach nicht erlaubt wird. Ich liebe auch bei uns Männern lange Haare und werde sie wachsen lassen, bis wir zu Hause sind bei den Theisenbrüdern, den Haarschneidern in der Länsegaas.

Die Aurelia führt weiter am Meer entlang;genauer als bei der Hinfahrt erkennen wir jetzt die vielen kleinen Buchten und ihre Strände. Und dann auch wieder jene fast kreisrunde Meeresbucht, an der wir übernachteten an deren Westzipfel, ein wenig im blaugrauen Meeresdunst diese stolze und trutzige Ritterburg von Talamone wieder auftaucht, zu der ich an jenem frühen Morgen von unserm Strandlager aus hingelaufen war.
Bald verlassen wir auf der Höhe von Albarese die Küste und steuern landeinwärts durch die fruchtbare Gegend direkt auf Grosseto zu. Und auch hier erwartet uns eine weitere Duplizität der Ereignisse:

Unser Wagen fährt zügig in die Stadt ein, hält inmitten des zentralen Platzes, der Piazza Dante, justamente vor dem originellen Imbißladen, wo wir an meinem Geburtstag, fast zur selben Zeit unsere Pizze genossen hatten. Die beiden Italiener lassen gleich eine Literflasche Chianti kommen; wir nehmen nur einen Schluck zum höflichen gemeinsamen Antrunk; bevorzugen dann wieder unser Bier, hier wie bekannt: frisch vom Faß. Dabei kommen wir etwas ins Gespräch. Der eine sagt ganz laut: Madonna mia und klopft uns kräftig auf die Schultern, als beide von unserem Abenteuer erfahren.

Damit geht´s dann wieder los; was, zwei Italiener und keine Siesta! Aber nur noch knapp aus der Stadt, und schon im nächsten Dorf ein freier Platz zum Parken und reichlich dunkler Schatten unter Pinien und Maulbeerbäumen, hier halten sie an, und wir legen uns gleich dazu; die Räder bleiben oben.
Totenstille  –  wieder ist High Noon!
Mittagsstille auch ringsum im ganzen Dorf; sogar die Kinder machen mit. Kein Mädchen, kein Knabe ist draußen zu sehn, auch keine Kinderstimme drinnen zu hören…

Dann wieder weiter, durch Grossetos fruchtbare Gegend, eine Felderlandschaft, wo die Mittagsruhe vorüber und die Menschen wieder bei der Tagesarbeit.
Unsere liebe Aurelia schlängelt sich nach Westen zurück, wieder auf die Küste, auf Follonica zu. Hier regt sich auf der Straße das Leben wieder. Unser Fahrer rast durch die Ortschaften mit vollem Tempo, überholt alles was etwas langsamer ist, nicht nur Fahrräder und Vespas. – Hallo Vespas! Wieder mit jungen Leuten drauf, die zu uns hoch grüßen, wir grüßen beim Überholen zu ihnen zurück…
Und wieder taucht auf, wieder der alte Gedanke, der heimliche Wunschtraum, unser mehrfach wiederholter Vespatraum!

Wir hatten uns in den Tagen von Rom und Gandolfo ausgedacht, solch ein Kleinod zu besitzen, sogar mit  einer eigenen Vespa nach Hause und dort im triumpfalen Einzug, wir beide nebeneinander, durchs ganze Dorf zu fahren.
Wollten die Räder günstig absetzen, den Rest Geld dazu verdienen, hatten sogar für Arbeit nachgefragt, im Hotel, nebenan an der Baustelle, im Vatikan auf dem Pilgerbüro. Ein Polier wollte uns sogar nehmen, aber nicht für die kurze Zeit, die uns vor der Rückfahrt noch bliebe.

Haben uns dann doch auf spätere Zeiten vertröstet, für eine bessere Zeit mit mehr selbstverdientem Geld in der Tasche. Wie hätten wir auch in der Fremde unseren Stahlrossen untreu werden wollen.

An Follonica vorbei, weiter drüben im Westen auch an Piombino, dem Hafen zur Überfahrt nach Elba. Uns bleibt das Meer auch weiter in Sicht, wenn zwischen San Vincenzo und Cecina die Aurelia sich wieder etwas von der Küste absetzt, um die Ortschaften am Ostrand zu umgehen. Doch die Berge rücken dann wieder ganz dicht heran. Von der Höhe des Wagens aus sehen wir, wie die Felsen bis ins Meer hineinragen und zwischen kurzen Stränden die Küste arg zerklüften.
Am späten Nachmittag wird schließlich in dem Örtchen Malandrone an einer Straßengabelung angehalten. Keine Panne, keine Pause; unsere Fahrer biegen hier von der Aurelia ab direkt auf Livorno zu. Für uns, ein kurzer Abschied, aber großer Dank und herzliche Umarmung!

In der Herberge war kein Platz mehr
Wir also  wieder allein! Inzwischen ist auch mein Hinterrad wieder flott. Ausgeruht, vom Winde erfrischt, mit neuer Luft im Reifen dem nahen Pisa entgegen. Hätten ja nicht gedacht, es heut noch zu erreichen. Im fahlen Schein der inter den Stadtmauern untergehenden Sonne grüßen wir Dom und Schiefen Turm.
Aber in der Herberge ist kein Platz mehr für uns. Das Haus ist bis unters Dach besetzt. Schon im Garagenhof sind einige Zelte aufgebaut, und sogar auf den Gängen haben etliche ihre Decken ausgebreitet.

Schade; aber für uns kein Problem, so könnten wir doch auf den geliebten Wiesen des Duomo nächtigen, uns eine Pizza genehmigen, und zur Not bleibt uns noch genügend Proviant aus der westfälischen Küche von Montecucco.
Aber an solch einem solch lauschig warmen Spätabend würden wir nur stören. Willi drängt sofort weiter; wir hätten heute ohne hin noch nicht so viel Stecke gemacht, die Beine seien noch frisch. Ich akzeptiere; obgleich, ohne den PKW wären wir heute nicht mal bis Pisa gekommen. Eigenartig für den Hinweg war ich es der drängte, und jetzt, auf dem Rückweg geht es Willi scheinbar nicht schnell genug.

Und dann also, noch ein letztes kurzes Anhalten auf dieser so geliebten Liegewiese der Piazza del Duomo. Jetzt schon hinter uns Taufkirche, Dom und Turm, vor uns der Blick durch das alte Tor hinaus aus der Stadt im letzten Abendschein. Es bleibt unser heutiges Nachtlager noch offen bis zu einem passenden Lagerplatz.

Zu Kapitel 5,2 – Der Apennin, neues Land, neues Glück

 

 

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