S

ABCDEF GH I/J KL MN/OP/QRST/UV/WX/YZ

Redewendungen

Häschdau schu moa de Hand äan ´nen  Säächoomessenhaufen gehall? Hast du schon mal die Hand in einen Ameisenhaufen gehalten?
 1. Denn hätt bei mir noch ebbes äam Solper. Der hat mir noch  etwas gut machen.
2. Mäat dem äas noch neischt unzefänken; dä leiht noch äam Solper. Mit dem ist noch nichts anzufangen, der liegt noch  in der Solperlauge (hier Bett)..
Wenn noch zwejn Penning iwrisch häscht, kannscht de nommoal äan de Kaschden steechen.

Henn woar so voller Schwääß, dat henn seich nommoa ganz streppen moscht.

Dä Jong loo, denn äas soù zimperlich wej  e rischdisch Schöödläädschin.

Wenn du noch zwei Pfennige übrig hast, kannst du noch mal in den Kasten stechen.

Er war so in Schweiß gebadet, dass er sich wieder ganz umziehen musste.

Der Junge da, der ist so zimperlich wie ein richtiges Weichei.

Dau sollschd wei stell säan; sonschd grejschd dau nommoa dein Säng! Du sollst jetzt still sein, sonst bekommst du wieder deine Abreibung.
Pass opp, de Taas fällt gleich ronner; dau häschd  se joo  off de Schnapp gestalld . ass auf, die Tasse fällt gleich runter; du hast sie ja auf die Kante gestellt.
Aus em Stääbroch vum Hiawanspappen äa Brettenäas dä  Klotz fier dej Skulptur äan Häalwern. Aus dem Steinbruch  des Hiawanspaapen in Britten isrt der  Klotz für die Skulptur in Hilbringen.
Höll moa ed Ölischkännchin, de Schaafdier gärrigsd! Hol mal das Ölkännchen, die Schranktür quietscht.
 Scheierpuart: De Jupp hott seich nemmel grejd; hot es Maul offgeräaß, soù gruuß wej en Scheierpuard! Der Jupp hat sich nicht mehr gekriegt; hat das Maul aufgerissen, so groß wie ein Scheunentor
Scheimleffel: Döat Amei loo, dat hätt doch  den Anstand mäat ´m Scheimleffel gefräaß. Das Amei da, das hat doch den Anstand mit dem Schaumlöffel gefressen.
 Schlauder: Wat hätt de Jeepchin nur vier; ebbes hätt denn doch äam Schlauder? Was hat der Jeepschen nur vor; etwas hat er doch im Sinn?
Schliwwer: De Böddem äas hott gefruar; de Käanner hun seich äan der Kulang en Schliwwer gezuuh. Der Boden ist hart gefroren; die Kinder haben sich im Rinnstein eine Schlitterbahn gezogen.
ed schotzd: Wenn de de Weelen zedrejschd äan de höll Hand pleckd, dann schotz ed mejh äam Ämerchin. Wenn du die Heidelbeeren erst in die hohle Hand  pflückst, dann füllt sich das Eimerchen schneller.

Begriffe

sääbeln

Saach

Sääch

säächen

Säächômes

Sääf

Sääpellätzschi

sääpeln

Sack

säfzen

 

beim Sprechen Speichel verlieren, viel reden

Sache

Urin

ugspr f uriniren, pinklen

Ameise (wörtl. Seichameise)

Seife

Seipellätzchen, Kindern vorm Essen vorgebunden

Speichel aus dem Mund laufen lassen

  1. Sack  2. Hosentasche

Wasser abgeben (bei eitriger Wunde), undicht sein

 

Sääl

Säälmarei

Seil

träge weibl. Person (Seilmarie)

sääpeln Speichel aus dem Mund laufen lassen, frz. saliver
Sackdooch Taschentuch
Säng Prügel,Schläge. syn. Schlee
Sandig oder Santim Centime, französische Münze (10 Cent)
Santimeter

Särkoff

Sauboùhn

Centimerter

Saargau

Puffbohne, scharz-weiß blühend

sauwer

Schaaf

sauber

Schrank

Schäaff

Schalles

Schiff

Kartoffelkuchen (im Stück belassen), das moselfränkische Gegenstück zu dem Saarbrücker „Dibbelappes“, einer Art Kaiserschmarren aus Kartoffelteig

Schalvari Poterabend ,rituelles Lärmschlagen bei der   Hochzeit eines Witwers  (frz. charivari = action avec beaucoup de bruit)
Schammas Durcheinander, dunmmes Zeug
Schamp

Schang,

dt. Hans-Peter; frz. Jean-Pierre

auch Schengel, Vorname, frz. Jean

schännen schimpfen
schäpp schief, schräg
Schäselong Sofa, Kanapee, frz. chaise longue
schassen fortjagen, entlassen, frz. chasser, jagen
s. schecken, 

Scheed

scheedisch

Scheefschi

scheel

Schees

 s.schicken, artig sein

Schatten

schattig

Schäflein

schäl, halb blind, auch schräg

Pferdekutsche, frz. chaise = Stuhl, Postwagen

scheesen umhergehen, -laufen, -fahren; sträunen
Scheier Scheune
Scheierpuard

 

Scheunentor

 

Scheißmell Scheißmehl) ein häufiges Unkraut im Kartoffelacker
 

schellen

Scheller

 

schälen

Schulter

schellisch schuldig
Schenner Schinder oder „Schindanger“, Gewann und Feuerton-Abteilung bei Villeroy&Boch/ Merzig
Schepp 1. Schaufel, 2. Schmollmaul
schepp

Scheer

 

Scherwel

schief

Scheere

 

Scherbe

Schetzel Stauwehr an Bächen
Schetzelbreed Schützel; vorderes und hinteres Staubrett beim Handwagen
Schiarz, Schierdisch Schürze
schilligsen blinzeln, schielen, heimlich, versteckt zusehen, in etwas einsehen (bei Skat: kiebitzen)
schiwwlen

Schlaach

Klicker beim Spiel mit flachem Finger ins Ziel schieben

  1. Schlag 2.   zugewiesene Stelle im Gemeindewald zum Schlagen von Brennholz
schläam

Schlamms

schlimm

abgekühlte Sahnehaut auf abgekochter Milch

Schlappes Treuer, trotteliger  Anhänger
Schlauder 1. Sense mit besonderer Vorrichtung zum Kornjähen,  2. fig. hintersinnige Absicht
Schlauderfaaß Fässchen, mit Wasser und Wetzstein gefüllt, am Gürtel getragen, zum Wetzen der Schlauder; neuerdings aus Blech, einst  das Horn einer Kuh
Schlawiner Schelm, Lausbub
Schleck

schlecken

Schnecke

schlucken

Schlee

schleh

Schleimer  /Schliwwer

Schläge, Prügel

weich, weil leicht feucht

Schlitterbahn

Schleiter Holzsplitter, unter der Haut
schlejn schlagen, prügeln
Schliawen Schlehen
Schliwwer Schlitterbahn
schliwwern schlittern, übers Eis rutschen
Schliwwerbahn Schlitterbahn
Schloaßen

Schloof

Schlopp

Hagelkörner

Schlaf

Schleife

schmächdisch

schmäll

Schmeck

schwächlich, kleinwüchsig, gering,

schmal

Schusterpech

schmecksen; ed schmecksd 1.übel riechen  ( meist Urin); 2. Glatteis regnen
Schmess

 

schmuddelisch

schmuddeln

Schmier

Schmiss, Gesichtsarbe  (Duell, schlagender Verbindung)

unsauber

unsauber arbeiten

Brotstulle

schnääksen naschen
schnääksisch bei Speisen wählerisch
Schnapp Rand, Kante eines Möbels, labile Position
schnärren lossen 1. schnellen, los, sausen lassen

2. flanieren,  ausgehen

Schnärr, op de-

schnatz

Ausgehen, Flanieren

hübsch (in Aussehen oder Kleidung)

Schnawwel eigtl. Schnabel; Plappermaul
schnawweln

Schnej

schneppeln

wörtl. schnäbeln, viel reden, plaudern

Schnee

Teile vom Gemüse klein schneiden

Schneppelschesboùhnezopp

schnepseln

Suppe mit klein geschnittenen Bohnen

Holz in Spellercher (Späne) schneiden, in Splittern abtrennen

schnippisch bissig im Gespräch
Schnoppen Schnupfen
Schnorres Schnurrbart; Rufname e Brotdorfer Originals aus der Kalt Nackisch
Schnuddel laufender Nasenschleim, Rotzfahne, syn. Genk
Schnuur 1. Schnur, Seil, 2. Schwiegertochter
schnuurstracks

Schnuut

Schoar

schockeln

geradedurch, geradewegs

Spitzmaul, Schmollmund

Schar

rütteln, schütteln, wippen , wiegen (Wiege, Kinderwagen)

schööd

Schöödläädschi

schade

Marienkäfer (Schadeleidchen), fig;: wehleidiger Mensch, Weichei, empfindsame Person

Schoof

Schopp

Schaf

Schuppen, Remise

Schoppen Hohlmaß, Krug, Glas
Schossel

schotzen (schwer übersetzbar)

Schüssel

größeren Effekt bewirken, schneller auffüllen (z. B. ed schotzt beim Weeleplecken, der Vorgang des Füllens eines Pflückgefäßes geht schneller voran.)

Schoùh

Schoúhbändel

Schuh

Schnürsenkel

Schoùhrejmen

Schoùhwecks

Schoùschder

Schräad

schröö

Schubkaar

Schublööd

s. schuddern

s schummen

Schuuß

Schussel

Schuhriemen

Schuhcreme

Schuster

Schritt

schräg, schlimm, arg, hässlich,

Schubkarre

Schublade

sich schütteln vor…, zittern

s schämen

Schoß

Tölpel

schwäässen

Schwalw

Schwalweschwanz

Schweinekees

  1. schwitzen,  2. schweißen

Schwalbe

Frack, Gehst-du-hinter-mich

selbst gemachte Sülze aus Kopf- und Fußfleisch vom Schwein

schweinzen verschwenderisch mit Esswaren umgehen; Vgl. hondsen
schweinzig 1. verschwenderisch, 2. unkeusch
Schwoar

Schwoard

Schwager

Schwarte

Schwoardemoan Schwartemagen (grobe Sülze)
schwoarden e. Abreibung (über die Schwarte) austeilen
Schwotzpotten Brombeeren
Sechel

secher

Secherhääd

See

Sichel

sicher

Sicherheit

1. See, 2. Säge

see-en 1. sägen, 2. säen
selwer

seich

selbst

sich

seich drugäan sich drangeben; e Sache anpacken
seich drun haalen sich dran halten; beharrlich etwas ausführen, hartnäckig auf etwas bestehen
seich lefden sich erheben (eigtl. s. lüften)
seich moschdern sich unordentlich, schlecht, falsch bzw. ungewöhnlich kleiden
seich mucksen sich rühren, bemerkbar machen
Seiche Pisse
seihen durchsieben
Seid

Seideflääsch

sejschen

Seite

Seitenspeck

suchen

Sejsschmier Marmelade
selwischd

Sell

selbig

Sohle

Seng

Senzel

sier

Senge, Prügel

Sense

schnell, sehr

Siff

siffen

Sieb

  1. sieben, 2. uspr. f  urinieren
Sillen

sippen

Zugriemen für Pferd und Kuh

rennen, schnell laufen

siewen

soan

Soar

sieben

sagen

Saar

Soarhelzbisch

Soaß

Soart

Solper

Saarhölzbach

Soße

Sorte

Fleisch in der Pökellauge, fig. im S. – Im petto, in der Auflage

solpern pökeln
sondes

sonschd

sonntags

sonst

Soomen Samen
soss sonst, sonst  wohin
soùzesoan

Spääch

sozusagen

Speiche

spaalen spalten
Späklioomes Bedeutung unbekannt (Oomes  als Ameise)? vermutet Grillenart)
Spatz

 

Spauz

  1. Spatz, Sperling, 2. kleiner Mörteltrog zum Transport von Mörtel auf der Schulter zum Baugerüst

Spucke, Speichel

spauzen spucken
Speck Speck , schamhaft für männliches Glied
speed spät
Speis 1. Speise, 2. Mörtel
Speisbitt

spellen

Spellercher

Blechwanne zum Anämischen von Mörtel

aufsplittern

kleine  Holzspäne zum Feureranzünden;  (in einem Brief von Goethe erscheint das Wort zerspellen im Sinne von aufsplittern; laut Duden: veraltet für völlig spalten)

Spengel

spillen

spinzisch

Stecknadel, Brosche

spielen

dünn, schmächtig

Spööd Spaten
Sprääd

sprääden

Spreu

auseinanderstreuen,  – spreuen; Dung über das Feld oder gemähtes Gras zum Dürren

Spronk, pl. Spreng

Sproch

Sprooch

Sprung

Spruch

Sprache

sproochen gemütlich miteinander reden; syn. määjen
Stääbrooch Steinbruch
stääen

 

Stäämetz

steigern, versteigern

 

Steinmetz, Maurer

Stäamm

Stäär, pl. Stäären

stännisch

Stimme

Stern

ständig

Steck 1. Stück, 2. Acker, Feldstück
stecken

steechen

Steechkaschden

 

 

 

steipen

  1. stecken; 2. beim Kartenspiel mischen

stechen

Stechkasten – eine Art Wunderkasten, der damals in jedem Tante-Emma-Laden hing, mit zugeklebten Löchern, in die man eine 2 Pfennig-Münze hinein stechen konnte, so daß unten eine farbige Perle in einen offenen Schacht fiel. Je nach Farbe hatte man eine Süßigkeit von unterschiedlichem Wert gewonnen oder bei schwarz eine Niete gestochen.

stützen

stelben

Stellaasch

stenken

Stenkerden

stülpen

Stellage, Regal frz.: étalage

stinken

eigtl. „Stinkebeeren“; schwarze Johannisbeeren

steppeln aufwiegeln, hänseln
Stier 1. Stirn, 2. Stier
stiekum

Stippschi

stomp

Stonn

Stoppen

Stoppenzejer

stoppen

still, leise, heimlich

kleines Stück, Endstück, Zipfel

stumpf

Stunde

Stopfen. Korken, Pfropfen

Korkenzieher, Flaschenöffner

stopfen

stoppeln

 

 

zusammenstecken, -schichten

 

 

Stoppeschieß Blechpistole mit Vorderlader, in den ein Stopfen mit Pulver gesteckt wurde
Strää Streu
strääen streuen
Strämpel

Strauch

strawweln

streichen

Oberschenkel

Strauß

strampeln, sich abmühen

1. streichen, 2. melken

Strejh

streppen

striezen

Stroh

1. aus- bzw  umkleiden 2. stehlen, klauen

quälen, jd. „schlauchen“ , strapazieren

Stroaß 1. Straße, 2. Kehle, Gurgel, Luftröre
Strolles Kotklumpen, -strang
stromern umherstöbern
Stronk, auch: Stronken Strunk, Stumpf (Stielgemüse, Obst), Baumstumpf
strudeln 

strunzen

Flüssiges verschütten

grosstun, angeben; auch für pinkeln

Stuff Stube
stupsen schubsen, schieben, stoßen
Sturaks Sturkopf, Koleriker, linkischer Mensch
sturaksisch grobschlächtig, stur, verstockt,
stuußen

Stuwwemeck

suckeln

stoßen

Stubenfliege

saugend auflecken, säugen frz sucer

suddeln sudeln, (Flüssiges) verschütten
Sunn Sohn (wenig gebraucht)

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