H

ABCDEF GH I/J KL MN/OP/QRST/UV/WX/YZ

Redewendungen

seich drunn haalen: Gäaff doch moal Roùh; dau hälschd deich joo drunn, wej den Hannes um Lauden Gib doch mal Ruhe; du hälst dich ja dran wie der Hannes beim Läuten.
häannerzich:  Wej  de hennschd Aggs gebrooch woar, döö äas um Weenchin nix mej häannerzisch un vierzisch gang Als die hintere Achse gebrochen war, da ging am Wägelchen nichts mehr rück- und vorwärts.
häanne widder: Häschd de de Krunnen och goad zoùgedrehd? – Ma secher, bes häanne widder! Hast du den Kranen auch gut zugedreht? – Aber sicher, bis hinten gegen!
Hämmchin: Ed Hämmchin, dat äas ed bäschd um Oùschterzeckel Das Schenkelchen, das ist das Beste am Osterzicklein.
Himmed: Demm Sturaks loo, demm geeng eich noo net ´moal mei letschd Himmed  lejhnen Den Sturkopf da, dem würde ich noch nicht einmal mein letztes Hemd leihen.

Begriffe

 

haabschd höchst,  wichtig, bedeutend,
Haabschde

Hääd

der Höchste, der Oberste

Heide

Hääj Heu
Hääjgööwel Heugabel
Häalwern

Haaklotz

Hilbringen (Kreis Merzig)

Hauklotz, zum Feuerholz spalten

haalen halten
häälen heilen
haam heim
Häamber f. pl.: -den Himbeere
häämelich

häämlich

Haamwee

Haamwej

zärtlich, anheimelnd

heimlich

Heimweg

Heimweh

 

häannen

häanne widder

 

hinten

hinten dagegen, fig. am Ende

häannerrecks rückwärts
häannerrecks hinterrücks, rückwärts (auch häannerzisch)
häannewidder bis hinten gegen, ganz durch
Häar Herr,  „den Häar“ =  der Pastor
hääschen

Häcksel

heißen, bitten, auffordern

klein geschnittenes Stroh-Heugemisch

Haissi;  ed Haissi Häuschen; Toilettenhäuschen außenstehend
hallef halb
Hamm Schenkel, Schinken (meist: beim Schwein)
Hämmchin Schenkelchen  (engl.: ham)
Handweeenschin n. Handwägelchen
Hänkelsdeppschin Henkeltöpfchen
Hännsch, pl. -en Handschuh
Härrgotten

Hausbisch

Haud

haud

Hargarten (Kreis Merzig)

Hausbach (Kreis Merzig)

Haut

heute

haudzedeechs heutzutage
Hees Oberschenkel, beim Schwein (vgl. Haxe)
hei hier
heifeln häufeln, Erde an jungen Kartoffelstrauch anhäufen
Heija Bett, (Kindersprache: „Ab äan de Haija!“)
Heissi Häußchen
hejh

Hej

Hejbääner

hoch

Höhe

hochbeiniges Insekt, Heuschrecke

Hejner

hejsch

Hühner

hoch

Hell

Helzi

Hölle

kleines Stück Holz

Henkelschin Kücken
Herbschd Herbst
Hiaf Hefe
Hiawamm Hebamme
Hiaz Hirschkäfer
Hiawel Hebel , Griff, ugspr.großes Stück Brot
hiawen heben
hieren hören (gehört: gehuard)
higejhn hingehen
Himmed Hemd
Hinkelschin Kücken
hinnen

hinzoùs

ihnen

auf dem Hinweg

Hissjen Gerichtsvollzieher, frz. huissier
Hoan Huhn
Hoad

Hoar

Hut

1. Haar 2. Habicht

Hoarlengen

hoarisch

Harlingen (Kreis Merzig)

haarig

Hoaschd steiler Berg zwischen Brotdorf  und Bachen
Hoarz Harz
Hoaschden Husten
höll

höllen

hohl

holen und nehmen (nehmen im Moselfränkischen nicht gebraucht)

Honds-eesch Mispel; Hundsärsch
hondsen verschwenderisch mit Esswaren (wie ein Hund) umgehen; syn.: „schweinzen“
Hondsfott (Hundepfote) Nichtsnutz
Hooken

Höös

Haken

Hase

Hööselder

Hööselnoss

Höösekichdschin

Hööwer

 

Haselnußstrauch, -baum

Haselnuß

von der Arbeit als Geschenk für die Kinder mitgebrachtes

Pausenbrot (wahrscheinlich: hartes Brot für die Hasen)

Hafer

Höselder Haselnußstrauch
hott

Hott, Hotte

hart

Tragkorb, auf dem Rücken getragen

Huaf 1. Hof. 2. Hufe
Huafraum Hofraum, Hof
Huars Hose
Huarsestromp (Hosenstrumpf) langer Strumpf
Hummer Hammer
humpeln hinken
Hunn Hahn
hun haben
Hunnekamp

Hunnespecker

Hahnenkamm

Löwenzahn, syn.: Bettsäächer frz. Pisse-en-lit

Hunnisch

Hutzelbieren

Honig

Trockenbirnen

Huwel Haufen, Hügel

a-z

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