D

ABCDEF GH I/J KL MN/OP/QRST/UV/WX/YZ

Redewendungen

Daudeschdeln hun de Kaneincher zum Fräassen  gäar Gänsedisteln haben die Kaninchen zum Fressen gern
dedijen: Un döö hun se stonnelang drem rem gedeedischd Und dann haben sie stundenlang drumherum geredet.
dick: Henn äas mäat seich dick zefridden sehr: Er ist mit sich sehr  zufrieden.
ään Dejn: Wenn de schun gröd döö bescht, kannscht de joo moal vorbeikommen;  ed äas jo ään Dejn . Wenn du schon  gerade da bist, kannst du ja mal vorbeikommen; es ist ja ein Tun; ist gleich.

Begriffe

 

D´enneschd-d´ ierweschd das Untere zu oberst; 1.Durcheinander, Chaos, 2. unordentlicher Mensch
da je ! dann los ! auf geht´s!
dachen taugen
Dääf Taufe
dääfen taufen
dääj überreif, matschig (Obst)
Dääjbieren f. überreife Birnen

däälen teilen

Dääch Teig
Dääß f. Stroh- und Heulager über der Scheune
Dääßel Deichsel
dachdeln verprügeln, schlagen
däh! da, Interjektion (es ist passiert!)
dahaam daheim
da überreif (Obst), matschig
Dääjbieren überreife Birne
Dalles Kopf
dämpen rauchen, dampfen
dapper schnell (syn. sier)
Dapper-laaf-dommel-dich Durchfall, syn Dennschess
Daudeschdel Gänsedistel, Milchdistel (s. Duden), Lieblingsfutter für Kaninchen
dauen drücken, schieben
Dauf Taube
de Gääschel klaaken die Peitsche knallen
debäannen drinnen
debaußem draußen
dedijen schimpfen, streiten, gestikulierend, erregt sprechen
Deez scherzhaft: Kopf (evtl. frz: ltête)
degeend dagegen
Deiwelerei Unfug (wörtlich: Teufelei)
dejn tun
Delbes grober Mensch
den Haabschden der Oberste
dengeln die Sense (auf einem kleinen Amboß) scharf klopfen
Dennschess Dünnschiss, Durchfall
Deppcher pl trockengefallene Kiefern- und Tannenzapfen
Deppchin n. 1. Töpfchen 2. Minderwertiges Mädchen
Deputatsköllen Deputatskohle (ermäßigte Zuteilung für Bergleute)
dick sehr
Dickopp Schimpfname: dickköpfige Person
dierengeln drängeln, jd. bedrängen (frz. deranger)
Dierglendsch Türklinke
Dill Brett, Bohle
Dillböddem Holzfußboden
Dillbuuhrer Holzbohrer
Dilldopp Kreisel (Kinderspielzeug)
dirmelisch Schwindlich, trunken
dischbudieren diskutieren (frz.: disputer)
dix, dixer oft, öfter
doargejhn ausreichen ed gääht net doar
Donnerkeil ! Fluch: Verflixt noch mal!
döörisch; döödörrisch

dörrischbutschen

durch; dadurch

durchschlüpfen

dörrischenanner

Doolen

durcheinander

Gulli

döörem darum
doorgejhn reichen, langen
dörchsiffen durchsieben, bei d Prüfung durchfallen
Drääsbisch

Drecksack

Dreisbach (Kreis Merzig)

Schimpfwort für Schmutzfink

drejsch brach liegend, unbebaut, spröde
drömmrömm

duaweld

drumherum

doppelt

ducken, seich sich bücken, beugen
Dunn Zimmerdecke
Duppen Eigenheit, charakterliche Sonderheit
Duud Tod
Duur Dorn
Duus Dose

a-z

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