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       meinenEltern

Fier mei Mamm un mei Papp, ed Bergesch Lisa un de Liescher Schwotzen

 

 

Und die Tour ist wieder um zwei Kapitel weiter:
Zu Kapitel 2,7:  Zwischen Toulon und Nizza
Zu Kapitel 2,8: Le long de la Côte – la Vie en Rose

Nach dem kleinen moselfänkischen Fabelintermezzo geht es jetzt wieder weiter auf

unbenannt

Fischerboote in Sanary-sur-Mer

der Fahrt nach Rom: Marseille und die Côtes d‘ Azur verlangen den beiden Radabenteuerern in vielerlei Hinsicht so einiges an Kondition ab

Zu Kapitel 2,5: Von der Côte Bleu zur Côte Azur
Zu Kapitel: 2,6 – Nach Marseille, die französische Riviera entlang

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De Zikade un de Säächomes

En Zikad, de hot de Summer lang de ganz Saisongfables_3_1995
gesong, sonschd neischd gemaach wej nur gesong.
Doch äam Wäander leßt seich den Honger blecken,
ed geft goar kään Meck un kää Wärmschin ze pecken.

Zum Greischen hongrisch, mäat leerem Bauch un neischd ze beißen,
läßt seich dat Dejerchin bei der Nooberin, der Säächomes, weisen.
Wollt bei ihr fier e poar Körner betteln gejhn,
fier bes zum Frejhjoahr goat dörrich ze stejhn.

„Eich  bezahlen ed dir zereck neegscht Joahr
mäat goadem Zens un Zenseszens sugoar!“
Dej fleißisch Omes awer se äas kneckisch bliff,
freet nur,:“Wat häsch dau äam Summer gemaach,
woù eich meich geblöhd hun nööts un äam Daach?“

„Neischd wej gesong un vill  Frääd gemaach.“
„Wenn dau äam Summer kannschd sengen soù schejn,
dann kannchdau äam Wäanter doch danze gejhn!“

r.e., ziemlich nach Jean de La Fontaine

zum französichen Original und der hochdeutschen Übersetzung

1950! ANNO SANTO
roma eterna – Eine neue Radtour steht an!

Rudi Engel und Willi Wagner fahren im „Heiligen Jahr“ 1950 mit dem Rad nach Rom. Ob Pilgerfahrt oder doch eher ein neues jugendliches Abenteuer davon werden hier in den nächsten Monaten zahlreiche Kapitel berichten. Dank der Tagebuchaufzeichnungen von Rudi auch ein Blick zurück in eine verschwundene Zeit…

NEU: Die Alpen werden nicht auf kurzen Wege überquert – nein weiträumig umfahren. Durchs Tal der Rhone fahren die beiden so schnell sie vermögen nach Süden. Denn mindestens ebenso wichtig wie das Pilgerziel Rom ist für beide die Erfüllung eines großen Wunsches: Endlich einmal das Meer sehen! Hier geht’s zu den neuen Kapiteln – und zum Meer:
Zu Kapitel 2,3: Durch die Alpilles dem Meer entgegen
Zu Kaptiel 2,4: Durch die Bouches du Rhône an die Côte Bleue
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Bevor demnächst die neuen  Folgen  zu anno santo 1950 erscheinen, sei auf eine soeben eingerichtete Neuigkeit hingewiesen:
Um die primär persönlich gehaltenen Texte stärker an die zeitgeschichtlichen Daten des Jahres 1950 zu binden, ist jeder Monatsfolge eine neue Textseite zu bedeutenden  Ereignissen des Weltgeschehens unter dem Titel „Chronik 1950“  beigefügt. Zu erreichen unter: https://vundahaam.wordpress.com/de-geschichdsstonn/chronik-der-jahres-1950-anno-santo/
Oder über den „Chronik-Button“ in den entsprechenden Kapiteln.jan

Aufmerksames Anklicken
wünschen Monika Buscher und Rudolf Engel.

Auf großer Fahrt –  als Pilger mit dem Rad nach Rom!

„Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.“
Jean Paul Friedrich Richterwagner2_b

Für Willi!

„Tradition ist die Erhaltung der Flamme,
nicht die Anbetung der Asche.“
Gustav Mahler
De Tradition, dat äas, wemma de Flamm erhält,
un net, wemma de Eeschen ubeeden dääd.

Hier die Linkliste zu den Kapiteln, die bereits erschienen sind:

Vorwort:     1950! Anno sancto – roma eterna
Kapitel 1,1: Erstes Halbjahr: Zwischen Brotdorf, Lebach und Rom, Eine Einstimmung
Kapitel 1,2: Äan mein Tagebooch vun 1950 säan
Kapitel 1,3: Junge woa ed och, denn eech … Pius XII betet
Kapitel 1,4: Ed nau Joah woa grööd moa drei Stonnen alt
Kapitel 1,5: Äan dissem heilije Joah
Kapitel 1,6: Eich gäan, eich gäan…Gäaff, wemmde welschd!
Kapitel 1,7: Mit der Saar-Hymne in einen eigenen Staat
Kapitel 1,8: Osterferien, Karwoche, Feste feiern, fest arbeiten
Kapitel 1,9:   Nau komm lejwe Mäj un maach …
Kapitel 1,10: Lebacher Schulleben
Zu Kapitel 1,11: Die Tage der Prüfung
Zu Kapitel 1,12: Un dann noch ed Mündlich….
Zu Kapitel 1,13: Dej Zeit vier der gruuß Foahd
Zu Kapitel 1,14: Dej ledschd Erledigungen
Zu Kapitel 2,1: Zwischen Klosetts und Spülsteinen
Zu Kapitel 2,2: Mir stejhn vier´m Tor zum Süden
Zu Kapitel 2,3: Durch die Alpilles dem Meer entgegen
Zu Kaptiel 2,4: Durch die Bouches du Rhône an die Côte Bleue
Zu Kapitel 2,5: Von der Côte Bleu zur Côte Azur
Zu Kapitel 2,6 : Nach Marseille, die französische Riviera entlang
Zu Kapitel 2,7:  Zwischen Toulon und Nizza
Zu Kapitel 2,8: Le long de la Côte – la Vie en Rose

 

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Ein Filmtipp für Freunde politischer Schlüsselszenen!

 

Noch ein Filmtipp: Kinski beim Wutausbruch

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Widmung r.k.1949! Eine „Tour de France“, ein Stück Zeitgeschichte!

Folge 1: Das Fahrrad – Symbol eines neuen Lebensgefühls
Folge 2: Orientierung nach Westen
Folge 3: Der Grenze entgegen
Folge 4: Straßburg und ein Hauch von Freiheit
Folge 5: Colmar
Folge 6: Burgundische Pforte
Folge 7: Der Weg ist das Ziel – BesanconMerkb 14
Folge 8: Wendepunkt nach Westen
Folge 9: Die Côte d’Or
Folge 10: Dijon
Folge 11: Dijon am Morgen 
Folge 12: In einsamer Nacht
Folge 13: Im Auxerois
Folge 14: Die Mädchen von der Goldenen Rippe
Folge 15: Flaschenpost voraus nach Paris
Folge 16: Über Melun auf nach Paris
Folge 17: Mit den Rädern über die Champs Élysées
Folge 18: Hinein in die Weltstadt
Folge 19: Paris – zwischen zwei „Sternkreisen“
Folge 20: Mittagspause unter der Pont Neuf
Folge 21: Abschied im Sommerregen
Folge 22: La docteuresse von Vitry-Le-Francois
Folge 23: Nancy, Capitale de la Lorraine
Folge 24: Und wieder zu Hause

Erinnerungen an eine erste Friedensfahrt in ehemaliges „Feindesland“ . Und an eine grosse Freundschaft zwischen den beiden Rudis – Rudolf Kammer und Rudolf Engel.

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 „Denn,“ sou hot hänn noch häannerher gesoat, “wer seine Mundart verlernt, der wird auch seine Heimat verlieren!“